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Kaufmännische Ausbildung wird mit Inkasso-Qualifikation veredelt

Kaufmännische Ausbildung wird mit Inkasso-Qualifikation veredelt

Die deutschen Inkassounternehmen bieten Berufsanfängern und -einsteigern attraktive Chancen. Gerade für Kaufleute ist die Branche ideal. 

Kauffrau oder Kaufmann für Büromanagement ist Deutschlands mit Abstand beliebtester Ausbildungsberuf. Mit der Zusatzqualifikation Forderungsmanagement erlangen die Auszubildenden auch die speziellen juristischen Kenntnisse, die für einen Job in der Inkassobranche unerlässlich sind. Während der Ausbildung lernt man wichtige kaufmännische Inkasso-Kenntnisse wie das Abwickeln des Mahnwesens oder das Einziehen von offenen Forderungen. Hinzu kommen inkassospezifisches juristisches Wissen sowie Empathie und Verhandlungsgeschickt im Umgang mit zahlungspflichtigen Schuldnern. 

In Hamburg erhielten jetzt 11 neue Kaufleute für Büromanagement mit Zusatzqualifikation Forderungsmanagement ihre Abschlusszeugnisse. Alle können weiter bei ihrem Arbeitgeber tätig sein. Auch das ist ein Pluspunkt für eine Lehre bei einem Inkassounternehmen: Die Übernahmequote für andere Kaufmanns- oder Kauffrau-Azubis liegt nur bei rund 60 Prozent. 

Bei der Abschlussfeier an der Beruflichen Schule Harburg diesen Donnerstag betonte Jahrgangsleiter Detlev Konow den Wert der dualen Ausbildung in Deutschland – sie ist weltweit einmalig. Die Schule bildet das auch in der Prüfung ab. Hier wird nicht nur das Wissen aus dem Unterricht abgefragt. Noch wichtiger sind die Kompetenzen, die die Prüflinge im Ausbildungsbetrieb erworben haben. Wenn auf eine Prüfungsantwort die Antwort begründet mit „Wir haben das bei uns im Unternehmen so gemacht“, sei das ein Erfolgsnachweis für diese Ausbildungsform.

Die Inkassobranche selbst ist ein attraktiver Arbeitgeber. 19.000 Menschen beschäftigen die Forderungsmanager in Deutschland. 

Die Unternehmen suchen immer gute Mitarbeiter, für den neuen Jahrgang gibt es in vielen Unternehmen noch Ausbildungsplätze. Wer sich dafür bewerben möchte, kann das jetzt tun – bis Ende Juli ist dafür Zeit.