Satzung des Bundesverbandes Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. (BDIU)

Jedes Mitglied des Bundesverbandes Deutscher Inkasso-Unternehmen (BDIU) e.V. hat seinen Beruf redlich, gewissenhaft und ordnungsgemäß auszuüben und die ihm anvertrauten Mandate in sachlich angemessener Weise unter Wahrung der Rechte der Schuldner zu vertreten. Hierzu definiert die Satzung des BDIU detaillierte berufsrechtliche Richtlinien. 

Präambel

Die Inkassounternehmen unterliegen den Bestimmungen des Rechtsdienstleistungsgesetzes (RDG), der hierzu ergangenen Rechtsdienstleistungsverordnung (RDV) sowie des Einführungsgesetzes zum Rechtsdienstleistungsgesetz (RDGEG) in Verbindung mit dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG). Die Inkassounternehmen bedürfen einer staatlichen Registrierung. Diese Verbandssatzung soll dazu dienen, in Ergänzung der gesetzlichen Vorgaben die Pflichten der dem Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. angehörenden Mitglieder zu regeln. Sie entspricht dem historisch gewachsenen Selbstverständnis der Verbandsmitglieder und trägt der besonderen Aufgabenstellung Rechnung, die die registrierten Personen und registrierten Erlaubnisinhaber als Inkassodienstleister in unserer Rechtsordnung haben; sie bedeutet zugleich eine bewusste Selbstbindung der Verbandsmitglieder bei ihrer Berufsausübung.

– Die aktuell gültige Satzung des BDIU e.V. liegt vor in einer Neufassung aufgrund des Beschlusses der Mitgliederversammlung vom 6. April 2017. –