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Weniger Pleiten

Weniger Pleiten

Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen geht weiter zurück. Damit bestätigt sich eine BDIU-Prognose.

Gestern meldet das Statistische Bundesamt erfreuliche Zahlen: Allein im Mai gab es 1,1 Prozent weniger Unternehmensinsolvenzen als im Vorjahresmonat. Betrachtet man die ersten fünf Monate zusammen, ist der positive Trend sogar noch deutlicher: Insgesamt meldeten die Amtsgerichte in diesem Zeitraum 5,1 Prozent weniger Unternehmensinsolvenzen.

Damit bestätigt sich die Insolvenzprognose, die der BDIU auf seiner Pressekonferenz Ende Juni gegeben hat. Bis Ende Dezember erwarten die Inkassounternehmen nur noch 22.000 Firmenzusammenbrüche – nach 23.123 im vergangenen Jahr. Das wäre dann der siebte Rückgang in Folge und eine so niedrige Zahl wie seit Mitte der 1990er-Jahre nicht mehr. BDIU-Präsidenten Kirsten Pedd sagt dazu: »Der Konjunkturmotor läuft prächtig und versorgt die Firmen mit Liquidität, nicht zuletzt dank der guten Binnennachfrage. 2016 könnte aber auch das verflixte siebte Jahr sein.« Durch den Brexit verschlechtern sich die Aussichten. »Großbritannien ist einer unserer wichtigsten Handelspartner. Die Brexit-Folgen werden die Unternehmen zwar nicht sofort spüren. Aber wir befürchten, dass im kommenden Jahr die Zahl der Insolvenzen wieder ansteigt – und das wird auch die Zahlungsmoral wieder verschlechtern.«