Pressemitteilung

Claus Spedtsberg neuer FENCA Präsident

Die Mitgliederversammlung der Federation of European National Collection Associations (FENCA), dem europäischen Dachverband für das Forderungsmanagement, hat Claus Spedtsberg einstimmig zum neuen Präsidenten gewählt. Spedtsberg, Präsident des dänischen Mitgliedsverbands Dansk InkassoBrancheforening, tritt die Nachfolge von Erwin Falkner (BDIU) an, der nach vier erfolgreichen Jahren aus dem FENCA Board of Directors ausscheidet.

Claus Spedtsberg neuer FENCA Präsident

Auf dem Bild sehen Sie das neu gewählte Board des europäischen Inkassodachverbands FENCA. Von links: Kay Uwe Berg, Georg Kovacs, Piotr Badowski, Michela de Marchi, Claus Spedtsberg, Matija Arapovic, Henry Aitchison

Zur neuen Vize-Präsidentin wurde Michela de Marchi vom italienischen Branchenverband UNIREC ernannt. Darüber hinaus wurden Kay Uwe Berg (BDIU/Deutschland), Henry Aitchison (CSA/Vereinigtes Königreich) und Georg Kovacs (AMCC/Rumänien) neu in das FENCA-Board gewählt, während Matija Arapovic (HUAN/Kroatien) für weitere drei Jahre bestätigt wurde. Schatzmeister Piotr Badowski (PZZW/Polen) komplettiert das Leitungsgremium – er stand diesmal nicht zur Wahl. 

Die Entscheidungen fanden im Rahmen des diesjährigen internationalen FENCA-Kongresses vom 25. bis 27. September 2019 in Lissabon statt, an dem über 200 Kreditdienstleister und Forderungskäufer vornehmlich aus Europa, aber auch aus Nordamerika, Asien, Afrika und Australien teilnahmen. Zu den zentralen Themen gehörten der Code of Conduct, den die FENCA zur EU-Datenschutzgrundverordnung entwickelt, sowie die neuesten Entwicklungen bei der EU-Gesetzgebung im Bereich NPL und deren Einfluss auf die Sekundärmärkte. Auf einer Reihe von Podiumsdiskussionen wurden europäische und internationale Praktiken zur Schuldenbeitreibung beleuchtet, sowie der Einfluss digitaler Prozesse und KI auf die Zukunft des Forderungsmanagements insgesamt.