Die Nutzung generativer künstlicher Intelligenz bietet Unternehmen erhebliche Effizienzpotenziale, bringt jedoch zugleich Risiken für Datenschutz, IT-Sicherheit und Compliance mit sich. Um Organisationen bei einem verantwortungsvollen KI-Einsatz zu unterstützen, hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ein umfassendes Informationspaket veröffentlicht.
Das Angebot richtet sich nicht zuletzt an kleine und mittlere Unternehmen und umfasst Schulungsmaterialien, Leitfäden für Führungskräfte und Praxisempfehlungen. Ziel ist es, Beschäftigte und Entscheidungsträger für Chancen und Risiken generativer KI zu sensibilisieren und einen sicheren Einsatz in der Praxis zu fördern.
Unter anderem empfiehlt das BSI Unternehmen, den KI-Einsatz strategisch zu steuern. Dazu gehören eine klare KI-Strategie, verbindliche Richtlinien, die Berücksichtigung rechtlicher Vorgaben wie DSGVO und KI-Verordnung sowie die Benennung verantwortlicher Ansprechpartner. Zudem sollten alle eingesetzten KI-Anwendungen erfasst und Mitarbeitende regelmäßig geschult werden. Für die Einführung neuer KI-Anwendungen rät das BSI zu einem strukturierten Vorgehen: Zunächst sind Anwendungsfall und Risiken zu analysieren, anschließend geeignete Modelle auszuwählen und verbleibende Risiken durch technische und organisatorische Schutzmaßnahmen zu reduzieren.
Weitergehende Informationen und entsprechende Unterlagen sind auf der folgenden Seite zu finden: ACS - Expertenkreis KI-Sicherheit.