Anträge betroffener Personen nach der DSGVO: Folter fürs Forderungsmanagement?

Anträge betroffener Personen nach der DSGVO: Folter fürs Forderungsmanagement?

Kaum eine Information in den Akten und Systemen der Inkassounternehmen hat keinen Bezug zum Schuldner. Daher richten sich auf diese Informationen diverse Rechte, die ihnen die DSGVO an die Hand gibt, wie das Recht auf Auskunft oder Löschung.

Diese Rechte sollen den Datenschutz befördern, stellen Inkassounternehmen aber vor nicht unerhebliche praktische Probleme.

Behindern sie das Forderungsmanagement, und wie kann ein Inkassounternehmen sie gesetzeskonform und handhabbar erfüllen? Anhand neuester Rechtsprechung sollen Ansätze möglicher Antworten auf diese Fragen gefunden werden.  


Dr. Gero Ziegenhorn

Dr. Gero Ziegenhorn ist seit 2008 Rechtsanwalt im Berliner Büro der Sozietät Redeker Sellner Dahs und berät insbesondere Inkassounternehmen. Nach seinem Studium der Rechtswissenschaften in Würzburg, Leuven und Lausanne promovierte er 2008 bei Prof. Dr. Dr. Udo Di Fabio. Dr. Gero Ziegenhorn ist zudem EuroPriSe-Sachverständiger für Datenschutzrecht, Mitglied der Gesellschaft für Datenschutz und Sicherheit e. V. und der International Association of Privacy Professionals (IAPP). Seit 2018 ist er Verbandsbeauftragter für den Datenschutz des BDIU.

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