inkasso.de verwendet Cookies, um Ihnen den bestmöglichen Service zu gewährleisten. Wenn Sie auf der Seite weitersurfen, stimmen Sie der Cookie-Nutzung zu.

Ein Männchen? Eine Blume? Ein Baum? Wie kam der BDIU zu seinem Logo?

Ein Männchen? Eine Blume? Ein Baum? Wie kam der BDIU zu seinem Logo?

1956 entstand der Bundesverband Deutscher Inkasso- und Auskunftei-Unternehmen. Wie kam er zu seinem heutigen Logo?

Der BDIU als Interessenvertretung des Forderungsmanagements gründete sich 1956 in Hamburg. Damals waren noch die Auskunfteien mit an Bord – und daher nannte sich der Verband auch BDIAU. Meist verwendete er ein recht schlichtes Logo, das das Verbandskürzel in Rautenform darstellte.

1966 gingen die Auskunfteien einen eigenen Weg. Seitdem heißt der Verband BDIU – und das bisherige Logo verschwand aus der Kommunikation.

1973 dann verpasste sich der Verband ein neues Outfit. Bis dahin zierte die Briefköpfe lediglich der Verbandsname in gefetteten Druckbuchstaben. Das war alles andere als zeitgemäß. Daher wurde eine Agentur beauftragt, um ein für den Inkassoverband passendes Zeichen zu entwickeln.

Ergebnis war das noch heute verwendete Symbol mit dem Kreis und den darunter befindlichen Halbbögen. Individuell und wiedererkennbar ist dieses Zeichen, und viele fragen sich: Was soll es darstellen? Einen Menschen, der die Arme ausbreitet? Eine aufblühende Blume oder einen Baum? Oder am Ende gar eine Münze, die in einem Geldschlitz rollt …?

Die Wahrheit ist leider ziemlich banal. Im Begleitschreiben an das Verbandspräsidium, das über das neue Logo abstimmen sollte, heißt es, das Zeichen »symbolisiert die Buchstaben V und I für Verband und Inkasso-Unternehmen«.

Gedacht war das übrigens nicht nur für den BDIU selbst: »Gleichzeitig soll sämtlichen Mitgliedern gestattet werden, dieses Zeichen zum Ausdruck ihrer Mitgliedschaft in unserem Verband anzuwenden.«

Und so wird es auch heute noch verwendet. Die grafisch abgewandelten Buchstaben V und I haben sich etabliert als eine Art Gütesiegel für seriöse Inkassotätigkeit.