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Was macht eigentlich die Weizsäcker Stiftung?

Was macht eigentlich die Weizsäcker Stiftung?

Letzte Woche gaben BDIU und Weizsäcker Stiftung eine gemeinsame Pressekonferenz. Beide Partner verbindet das Engagement gegen Überschuldung.

Die Marianne von Weizsäcker Stiftung engagiert sich, damit ehemals Suchtkranke wieder ein »normales« Leben führen können – dass sie den Weg zurück ins Arbeitsleben schaffen und eigenverantwortlich in der Gesellschaft agieren können.

Damit ist auch klar: Ein wesentlicher Teil der Stiftungsarbeit ist eine Form der klassischen Schuldnerberatung. Denn die Betroffenen haben während ihrer Abhängigkeit meist auch eine hohe Schuldenlast aufgebaut.

Rund 10.000 Euro sind es im Schnitt, die wieder abgebaut werden müssen, damit ehemals Suchtkranke den wirtschaftlichen Neuanfang schaffen. Die Weizsäcker Stiftung unterstützt sie dabei maßgeblich: Indem sie mit den Gläubigern verhandelt und zum Beispiel Einmalzahlungen anbietet – auf Forderungen, die sonst wahrscheinlich nie mehr bedient werden würden.

Für die Gläubiger ist das oft ein bitterer Schritt. Denn sie verzichten auf einen nicht unwesentlichen Teil des ihnen zustehenden Gelds. Allein im letzten Jahr addierte sich dieser Verzicht auf eine Summe von mehr als 1,4 Millionen Euro.

Die Weizsäcker Stiftung konnte so für rund 200 Klienten deren wirtschaftliche Lage regeln.

Läuft alles gut, dann werden diese Personen wieder ganz regulär am Wirtschaftsleben teilhaben können – und sind somit wieder potenzielle Kunden auch für die Gläubiger, die jetzt leider in den sauren Apfel des Forderungsverzichts beißen mussten.

Schon 1989 wurde die Stiftung durch die Frau des damaligen Bundespräsidenten gegründet. »Die Menschen, die ihren Weg in ein wieder drogenfreies Leben begonnen haben, brauchen unsere Unterstützung, um ihr Leben neu ordnen zu können«, erklärt Marianne von Weizsäcker ihre Motivation.

www.weizsaecker-stiftung.de