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Vorsicht Falle: Teure Routenplaner stellen unbegründete Inkasso-Forderungen

Vorsicht Falle: Teure Routenplaner stellen unbegründete Inkasso-Forderungen

Eine neue Abzockmasche im Netz verunsichert derzeit Verbraucher.

Wer online nach einer Fahrtroute sucht, landet im Moment schnell auf den Seiten unseriöser Anbieter. Diese verlangen für die simple Berechnung einer Verbindung von A nach B horrende Summen – oft mehr als 500 Euro. Dafür nutzen die Abzocker eigentlich gratis verfügbare Dienste wie zum Beispiel Google Maps.

Auf den Webseiten sollen die Verbraucher persönliche Daten hinterlassen, mindestens ihre E-Mail-Adresse. Oft wird mit einem Gewinnspiel gelockt.

Die happigen Kosten werden ihnen aber nicht sofort präsentiert. Kurz nach der Onlineabfrage landet eine Mail im Postkasten. Eine „Inkassoabteilung“ verlangt die „unverzügliche Begleichung“ der angeblich offenen Rechnung. Akzeptiert würde eine Zahlung per Mail mit „Amazon-Gutscheinen“.

Kommen die Verbraucher dem nicht nach, werden in dem Anschreiben verbal scharfe Geschütze vorgefahren. Man würde ein „Außendienst-Team“ vorbeischicken – Datum und Uhrzeit des unliebsamen Besuchs werden gleich mitgenannt –, um Wertgegenstände zu pfänden und diese sofort per Kleintransporter wegzuschaffen.

Es ist klarzustellen: Mit Inkasso nach Recht und Gesetz haben solche Drohungen und Einschüchterungsversuche nichts zu tun!

In mehreren Zeitungen sind derzeit Berichte über diese betrügerische Masche zu lesen.

Unser Verbraucher-Tipp: Zahlen Sie auf keinen Fall! Sollten Sie eine solche Mail erhalten haben, gehen Sie damit zur Polizei und erstatten Sie Anzeige. Das ist die einzige Sprache, die solche Gauner verstehen.