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Schutzschild gegen Insolvenzrisiken: Forderungsmanagement

Schutzschild gegen Insolvenzrisiken: Forderungsmanagement

Was sind die Gründe, warum Unternehmen zahlungsunfähig werden – und dann letztlich dazu gezwungen sind, ein Insolvenzverfahren anzustreben?

Letztes Jahr gab es voraussichtlich fast 22.000 Unternehmensinsolvenzen. Die endgültigen Zahlen wird das Statistische Bundesamt in diesem Frühjahr mitteilen. Warum aber werden Unternehmen zahlungsunfähig, und das ausgerechnet jetzt, wo es der deutschen Wirtschaft so gut wie schon lange nicht mehr geht?

Vor gut zwei Jahren haben wir dazu unsere Mitgliedsunternehmen befragt – es ist davon auszugehen, dass diese Ursachen auch jetzt auf die meisten Pleiten so zutreffen.

Top-Insolvenzgrund ist eine mangelhafte Ausstattung mit Eigenkapital. Direkt danach folgen Sachverhalte, die unmittelbar das Forderungsmanagement betreffen, nämlich fehlende Zahlungen vonseiten der Kunden sowie ein insgesamt unzureichendes Mahnwesen.

Wahr ist aber auch: Ein Firmenzusammenbruch ist immer ein Zusammenwirken verschiedener Faktoren. Für kein Unternehmen ist der Weg in eine Insolvenz vorgezeichnet. Im Gegenteil: Oft gibt es Alarmsignale, die – wenn man auf sie hört und rechtzeitig handelt – dafür sorgen können, dass die Firma die Zahlungsunfähigkeit noch vermeiden kann. Und dabei ist ein effizientes und gut organisiertes Forderungsmanagement eine tragende Säule.