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FAZ: »Doppelt so viele Juristenstellen im Inkassowesen«

FAZ: »Doppelt so viele Juristenstellen im Inkassowesen«

Die »Frankfurter Allgemeine Zeitung« hat mit BDIU-Hauptgeschäftsführer Kay Uwe Berg über die neue Branchenstudie zum deutschen Inkassomarkt gesprochen.

Die wichtigste Erkenntnis aus Sicht der FAZ: Es gibt deutlich mehr Juristenstellen bei Inkassounternehmen – etwa doppelt so viele wie vor vier Jahren, heißt es in dem Artikel vom 14. Januar. Grund dafür seien neue gesetzliche Regulierungen, zum Beispiel das GguG. Weitere Regulierungen stünden ins Haus, zum Beispiel aus dem Bundesfinanzministerium. Berg: »Mit der gerade laufenden Umsetzung der EU-Geldwäscherichtlinie wird ohne wirklichen Anlass ein bürokratischer Tiger von der Leine gelassen.«

Ein wichtiger Trend der Branche sei die Digitalisierung. »Für die meisten Menschen ist das Smartphone der Kern der Erreichbarkeit geworden«, zitiert die Zeitung Kay Berg. Es würden inzwischen sehr viele Verträge über das Handy abgeschlossen. Das werde auch Folgen für die Schuldneransprache haben: »Wir halten es unter bestimmten strengen Voraussetzungen für unbedenklich, wenn sich Inkassounternehmen per SMS und verschlüsselter Mail an Schuldner wenden.« Da sich hier viele Detailvorschriften verstecken, die neue Regelungsnotwendigkeiten mit sich bringen, vermutet die Zeitung, dass der Trend zu mehr Juristenjobs im Inkasso anhalten wird.

Ein weiterer Trend, der mit der Digitalisierung eng einhergeht, ist der wachsende E-Commerce-Markt. Dadurch gebe es inzwischen deutlich mehr Aufträge für die Inkassounternehmen – und das obwohl die Zahlungsmoral hierzulande im Vergleich zu anderen europäischen Ländern sehr gut ausfällt, so Berg.

In der nächsten Ausgabe der »Inkassowirtschaft« wird die Branchenstudie ausführlich vorgestellt. Das Heft erscheint kommende Woche.