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Insolvenzschäden steigen kräftig – trotz sinkender Pleitenzahl

Insolvenzschäden steigen kräftig – trotz sinkender Pleitenzahl

Alarmsignal für Gläubiger! Satte 21,4 Milliarden Euro: So hoch ist die Summe der voraussichtlichen Forderungen aus Unternehmensinsolvenzen, die zwischen Januar und September beantragt wurden.

Das ist eine kräftige Steigerung um gut 60 Prozent gegenüber 2015. Letztes Jahr lag die Summe im gleichen Zeitraum bei »nur« 13,3 Milliarden Euro.

Zwar geht die Zahl der Unternehmensinsolvenzen weiter zurück, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) bereits am Freitag mitteilte. Demnach gibt es aktuell 5,2 Prozent weniger Firmenpleiten. Für das Gesamtjahr rechnen die Statistiker sogar mit dem niedrigsten Wert seit Einführung der Insolvenzordnung im Jahr 1999.

Gläubiger müssen angesichts der steigenden Insolvenzschäden allerdings besorgt sein. Im Schnitt verzichten sie bei einer Unternehmensinsolvenz auf 95 Prozent ihrer Forderungen. Daher sollte ein konsequentes Forderungsmanagement ganz oben auf der Prioritätenliste jedes Unternehmers stehen.

Noch höher sind die Gläubigerverluste bei Verbraucherinsolvenzen. Deren Zahl sinkt aktuell zwar auch – allerdings erheblich langsamer als bei Unternehmen. Von Januar bis September gab es nur noch 1,9 Prozent weniger Verbraucherinsolvenzen. Bei überschuldeten Personen scheint der positive Trend in diesem Jahr fast zu einem Stillstand gekommen zu sein.

Die vollständigen Zahlen von Destatis gibt es hier:

https://www.destatis.de/DE/PresseService/Presse/Pressemitteilungen/2016/...