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Factoring, Datenschutz und Inkasso für Ärzte: Die Themen der neuen »zfm«

Factoring, Datenschutz und Inkasso für Ärzte: Die Themen der neuen »zfm«

In seinem Vorwort für die frisch erschienene Ausgabe 5/2016 der »zfm Zeitschrift für das Forderungsmanagement« macht Kay Uwe Berg neugierig auf die Themen des Heftes:

Nachdem wir mit der letzten Ausgabe aus Anlass des FENCA-Kongresses Ende September in Berlin eine englischsprachige Sonderausgabe vorgelegt haben, widmen wir uns im aktuellen Heft wieder auf (hoffentlich) gut Deutsch den verschiedensten Themen, die uns hier umtreiben.

Zwillinge, bei der Geburt getrennt? Ungleiche Schwestern? Oder überhaupt nicht miteinander verwandt? Moseschus und Lehmann-Björnekärr beleuchten in ihrem Beitrag das Factoring-Geschäft in Deutschland, auch in Abgrenzung zum Inkasso. Sie beschreiben, was Factoring eigentlich ist und in welchem Gesetz sich die dazugehörige Legaldefinition findet. Ihrer Vorstellung einzelner Factoringarten folgt das Aufzeigen von Problemen bei Mischkonstellationen.

Wer schreibt, der bleibt? Wer dokumentiert, wird nicht datenschutzrechtlich drangsaliert? Kripko gibt einen ersten Überblick über den Handlungsbedarf in den Unternehmen, der aus den neuen Dokumentationspflichten gemäß der Europäischen Datenschutzgrundverordnung erwächst. Das bisherige Verfahrensverzeichnis wird übrigens nach der Datenschutzgrundverordnung zum »Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten«, und darin ist nicht nur eine reine kosmetische Änderung zu sehen. Kripko kommt zu dem etwas beunruhigenden Schluss, dass unzählige Szenarien denkbar sind, in denen die fehlende Datenschutzdokumentation Ursache für eine zum Teil heftige Geldbuße sein kann.

Medizinisches Forderungsmanagement: Gibt es da nicht etwas von Ratiopharm? Meines Wissens leider nicht, was wir Ihnen aber rezeptfrei zur Verfügung stellen können, ist der zweite Teil der Aufsatzreihe von Kazemi. Nachdem im ersten Teil des Beitrags die Besonderheiten des Gesundheitsmarkts und die rechtlichen Anforderungen an die Begründung von Forderungen aus medizinischen Leistungen beleuchtet wurden, widmet sich der Autor nun den rechtlichen Anforderungen für die Übertragung medizinischer Forderungen an Dritte. Als Experte auf diesem Gebiet kommt er zu dem durchaus erfreulichen Schluss, dass die Gesundheitsbranche gerade hier nach Entlastung sucht und sich dadurch ein erhebliches Geschäftspotenzial für die Inkasso- und Factoring-Branche eröffnet. Mit Blick auf die besonderen Anforderungen, denen sich zahlreiche Akteure des Gesundheitswesens stellen müssen, wirbt er jedoch dafür, sich schon im Vorfeld des eigentlichen Forderungseinzugs vertiefte Kenntnisse der Praxis- und Behandlungsstruktur anzueignen.

Ist der Beutel erst geleert, lebt sich's (auch) in Österreich völlig unbeschwert? Unser österreichischer Kollege Kantner beleuchtet Unterschiede und Gemeinsamkeiten im deutschen und österreichischen Insolvenzrecht.

Fasse dich kurz? Schmuck gräbt in seiner Kolumne die am Ende einer weitschweifigen Litenei oder in Nebensätzen versteckten eigentlichen Botschaften juristischer Autoren aus und schiebt sie nach vorne, wo sie hingehören!

 

Wenn Sie nach diesen Hinweisen neugierig auf das Heft geworden sind, lohnt ein Blick in Ihren Briefkasten, zumindest wenn Sie Mitglied im BDIU sind – denn alle Mitgliedsunternehmen des Inkassoverbands erhalten die Fachzeitschrift gratis im Rahmen ihres Mitgliedsbeitrags zugesandt.

Außerdem ist die zfm beim ZAP-Verlag erhältlich:

https://www.zap-verlag.de/zfm